meine persönlichen Tipps - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - aber nach 25 Jahren hört man so einiges....

Du bist ein Autodidakt - Selbststudium:

Egal wo du stehst, du hast bestimmte Vorstellungen und möchtest weiterkommen. Schau einfach in meiner Homepage solange durch, bis du das entsprechende gefunden hast. In der Regel hast du dein Equipment zusammen, einige Lehrbücher und CD's liegen bei dir rum, du hattest schon Unterricht und eigentlich weißt du worum es geht. In den Zielsetzungen habe ich die größeren 3 Stadien beschrieben wo du dich einordnest, egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi. Im Internet hast du dir deine Jam Tracks runtergeladen und spielst deine Solis dazu. Vielleicht spielst du schon in einer Band und beglückst deine Kumpels. Du hast eine Vorstellung wo du noch mehr wissen willst und suchst nach Möglichkeiten, dich stetig zu verbessern. Vielleicht machst du schon eigene Lieder und nimmst sie auf über Standalone Geräte, dem PC oder dem Mehrspurgerät.

Deshalb habe ich versucht die Homepage so aufzubauen, daß du einfach nur in den entsprechenden Menüs nachkuckst, was du wissen willst. Selbstverständlich bin ich kein Gitarrenlehrer oder Profi, aber mir geht es auch wie dir, ich musste mir nämlich auch alles ganz alleine beibringen und irgendwann stehst du immer wieder vor derselben Türe und kommst nicht weiter. Was kannst du tun, um dich zu verbessern? =>

Oder ein Gitarrenlehrer muss her! Sei es virtuell oder persönlich:

Du suchst dir einen Gitarrenlehrer, der dir genau das weitergeben kann, was du speziell lernen willst (hier in Regensburg habe ich eben unseren Georg Norberg gefunden). Egal ob du nach interessanten Akkorden kuckst, Power- & Slash Chords benötigst oder dein Solospiel in ungeahnte Höhen bringen willst, deine Rhythmik verbessern willst, Bandtauglich werden willst oder sonstiges: ein anderer Mensch (Lehrer) ist durch nichts zu ersetzen! Es spart dir nämlich nicht nur Zeit, sondern am letzten Ende auch Geld. Für E-Gitarre gibt es jetzt den ultimativen E-Gitarren Masterkurs, der dich in 15 Wochen weiterbringen wird. Frag doch mal die anderen Gitarristen, die es schon ausprobiert haben. Nur als Tipp: Steve Vai war der Schüler von Joe Satriani und hat es früher geschafft, sich einen Namen zu machen.

Du bleibst weiterhin auf der Suche nach dem geeigneten Unterrichtsmaterialien:

Du investierst weiterhin in Lehrbücher, CD's und Materialien, die dich weiterbringen. Hier ist einfach Disziplin gefragt, du kuckst im Internet auf Foren und Seiten nach und bastelst dir alles weiterhin zusammen. Respekt! Alles Gute noch, auch so kann es funktionieren. Das ist ganz von deinem Ehrgeiz und deiner Ausdauer abhängig. Aber bitte nicht schimpfen oder klagen, wenn du junge Kerls siehst, die dir den Kopf verdrehen. Es gibt ja auch genügend Ausnahmetalente, an denen solltest du nicht orientieren. Man muss nämlich immer den Hintergrund verstehen, wo kommen sie her? wen haben sie kennengelernt und wer hat sie unterstützt? In der Regel gilt: von nichts kommt nichts. Irgendwo gibt es immer jemanden, der den anderen geholfen, weitergebracht und verbessert hat.

Hast du einen Freund oder Bekannten, der schon richtig gut Gitarre spielt? Dann nutze doch seine Fähigkeiten um dich weiterzubringen!

Du packst es jetzt professionell an:

du gehst auf eine richtig gute Akademie, Gitarrenschule oder findest einen Gitarrenmeister, der dich protegiert und in dich investieren will. Das ist eine Frage deiner Zeit, deiner Finanzen und deiner Motivation. Fast alle bekannten Gitarristen haben irgendwann einmal eine professionelle Unterstützung genossen, so geht es halt zügig und versiert ab. Steve Morse und viele andere haben es gleich richtig schulmäßig und professionell angepackt. Das ist aber eine Frage deiner Persönlichkeit und Möglichkeiten. Ist an deinem Ort keine entsprechende Schule musst du halt für eine Zeit wegziehen, du triffst andere Leute und stellst vielleicht auch so Kontakte her, um in namhafte Bands zu kommen.

Deine letzte, vielleicht deine ehrliche Alternative:

du läßt es einfach sowie es ist, und bist mit ein paar Erdnüssen zufrieden, die dir hin und wieder über den Weg laufen, kuckst ein paar Sachen ab und bist EIGENTLICH mit dem zufrieden, was du schon kannst! Aber jedesmal, wenn du auf ein Konzert gehst, packt dich der Wahnsinn, weil die jungen Kerls schon so gut sind. Dann geht's dir wir mir, fast alle meine Bekannten sind begeistert, wenn sie ein gutes Konzert hören. Man möchte am liebsten gleich mitspielen, nicht wahr? Zuhause packst du dein Ding aus, steckst an und? Klingt bescheiden. Letztlich hast du aber keine Zeit, Motivation und Geduld, dich weiterzubringen.

Dann akzeptiere einfach, wie du bist. Es gibt ja auch schöne Momente, wo du mit deinen bisherigen Kenntnissen gute Ergebnisse zusammengebracht hast. Kuck noch ein bischen durch, nimm das mit, was dich interessiert und sei einfach mit dir zufrieden. Sei EHRLICH zu dir und gestehe dir ein, daß du einfach nicht regelmäßig üben willst. Im Prinzip willst du es im Schlaf bekommen. Eines ist sicher, nach dem Schlafen bist du erholt, aber fürs Gitarre spielen lernen und dich zu verbessern ist Ausdauer, Fleiß und Übung nötig.

 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 12:23 Uhr )