zu 3.) Minimum oder Maximum?

Das ökonomische Prinzip greift einfach auf den gesunden Menschenverstand zurück. Dabei unterscheidet es nur 2 Kategorien: das Minimum und das Maximum Prinzip.

a) Maximum Prinzip: du setzt dir eine Preisobergrenze fest und kuckst, welche Gitarre dafür das meiste an Qualität und Verarbeitung bietet, z.B. ich kann 500.-€ investieren, was ist die beste Gitarre für mich? Was bieten Gitarren in diesem Preisbereich?

b) Minimum Prinzip: du gibst dir eine absolute Untergrenze an Qualität und Verarbeitung vor und kuckst, wieviel du dafür bezahlen musst, der Preis ist also untergeordnet, sekundär.

Beispiel: die Gitarre muss bundrein, gut verarbeitet sein, niedrige Saitenlage haben, auf meine Hand passen, Farblich abgestimmt sein, meinetwegen von Yamaha, mit Tonabnehmer und Klangregelung, usw... deine Frage, mit wie viel Geld muss ich einsteigen?

Daraus erkennst du sehr schnell, daß es die "eierlegende Wollmilchsau" zum Nulltarif nicht geben kann. Das gaukelt uns doch nur die Werbung jeden Tag vor, man bekäme etwas geschenkt und es ginge genauso gut, wie die teueren Sachen. Man kann ja z.B. mit einem Billig-Akkuschrauber von ALDI oder LIEDL nicht so professionell und angenehm arbeiten wie mit einer Hilti, Makita, Bosch usw... das fängt bei der Motorstärke, Übersetzung und Ergonomie schon an und hört bei der Langlebigkeit auf... Hier rechtfertigt sich der 10-fach höhere Preis allemal. Das eine geht mal kurz für anspruchslose Gelegenheiten, aber mit dem Profigerät kann ich stundenlang und ermüdungsfrei arbeiten.

 

Aktualisiert ( Montag, den 08. November 2010 um 12:07 Uhr )