Zur Geschichte der Pickups:

E-Gitarren sind allgemein mit den unterschiedlichsten Pickup Konfigurationen bestückt und der Einsteiger in die elektrische Welt ist erstmal von der Auswahl überwältigt. Vorerst scheint in jeder Gitarre diesselbe Art Pickup zu sein, dann bemerkt man doch Unterschiede und schlussendlich wäre man überfordert um genau herauszufinden, was man denn mag oder wirklich braucht. Deshalb ist ein kurzer Rückblick in die Vergangenheit recht sinnvoll und hilft einem doch die Entwicklung der Tonabnehmer für E-Gitarren zu verstehen.

Die ersten richtigen Pickups wurden von der amerikanischen Firma Rickenbacker entwickelt, die auch die Hardware für die Resonatorgitarren bauten -  also ein Metallbetrieb. Um 1930 bestückte man dann erstmals Steel guitars, also Hawai Gitarren mit diesen Pickups. In dieser Zeit waren auch die Hersteller Epiphone, Gretsch, Gibson, National tätig um den Wünschen der Gitarristen nach Lautstärke und Verstärkung entgegenzukommen. Richtig los ging es dann in den 40er Jahren mit einer Gibson ES-300 im Single Coil Format, später von einem bedeutenden P-90 Pickup gefolgt. Wie Single Coil Pickups aufgebaut sind und funktionieren kannst du dir im Internet und in entsprechenden Büchern ansehen, da es hier den Rahmen sprengen würde. Wichtig ist für dich, daß im Inneren 6 Magnete mit einer umwickelten Spule auf die Auslenkungen der E-Gitarren Saite reagieren und so Strom in die Spule induzieren. Wie du aus dem Physik Unterricht vielleicht noch weißt und in Erinnerung hast, ist ein Magnet eine tolle Sache und mit Kupferdraht umwickelt funktionieren die tollsten Dinge, wie Trafos, Pickups, Umspannungen und dergleichen, das Prinzip ist immer gleich: die Induzierung von Strom durch Magnetfelder und Spulen um Eisenkerne.

Die Pickup Hersteller haben sich dann auf ein bevorzugtes Material festgelegt, damit die Magnetwirkung auch auf längere Zeit erhalten bleibt: Alnico, welches in bestimmten Verhältnissen aus Aluminium, Nickel, Kobalt und Eisen besteht, wobei es verschiedene Legierungen gibt wie Alnico 2, 4, 5 und 8. In einer heutigen Stratocaster oder Telecaster wirst du Pickups mit Alnico 5 Magneten finden.

Genau in dieser Zeit haben sich kluge Köpfe, die für die Firmen Gibson, Epiphone, Fender, Gretsch und andere arbeiteten, später in den 70ern zu Firmen zusammengeschlossen, die sich heute noch so nennen: DiMarzio, Seymour Duncan, EMG, (Schaller - etwas später in D) und viele andere mehr. Leo Fender, der ein leidenschaftlicher Radiotechniker war legte dann das Erfolgsgeheimnis auf den Tisch, um günstige Herstellung, geringen Platzbedarf und transparenten und knackigen Klang in seine Tele- und Stratocaster Gitarren miteinander zu verbinden und bestückte in den 40er Jahren seine Gitarren mit den schmäleren Single Coil Pickups. Damals war schon auffällig, daß die Single Coil Pickups sehr stark brummten, Einstreuungen bei hoher Lautstärke verursachten und die Musiker gaben genügend Feedback an die Hersteller. Die damaligen Single Coil PU's waren etwa so groß wie heutige Humbucker und Leo Fenders PU's gerade mal die Hälfte an Breite, doch es brummt, dröhnt und scheppert bis zum heutigen Tag noch genügend, wenn man einen Röhrenamp richtig aufdreht und sich in die falsche Richtung mit der Gitarre dreht.

Um diesem Problem zu begegnen wurde dann in den 50er Jahren der Doppelspuler erfunden, also nicht eine Spule sondern zwei in Reihe geschaltete in Gegenphase gekoppelte Spulen mit auch doppelter Ausgangsleistung, der sogenannte "Humbucker", der sprichwörtlich das => "humming" ==> "bucken" sollte, also dem Brummen entgegenwirken. 1957 kamen die ersten richtig guten Humbucker in die Gitarren von Gibson. Wir merken uns: in den 40er bis 60er Jahren gab es intensive Forschungen der Gitarrenhersteller, wie man dem Problem der Störgeräusche begegnet ohne den geliebten obertonreichen, brillianten und knackigen Klang eines Single Coils Pickups zu verlieren, so wurden verschiedene Drahtstärken, Wicklungsmethoden, Magnetmaterialien und aufwendige Designs entworfen.

Dann gab es in 70er bis 90er Jahren immer wieder Versuche, Vintage Serien auf den Markt zu bringen, die den ersten entworfenen Pickup's klanglich sehr ähnlich kommen. Spezialisten haben noch mit Metall-Abschirmplatten, anderen Spulendesigns sowie vielfältigen Veränderungen experimentiert, die sich entweder am Markt hielten oder wieder verschwanden. Der Anbietermarkt für Humbucker ist nochmals größer und ich beschränke mich nur auf das Wesentliche.

Im Internet gibt es zahlreichen Foren, z.B. das www.musikerforum.de usw, die dir helfen könnten, sowie diverse andere Pläne oder links zu Seiten. Ein TIPP: höre dir nicht nur eine Meinung an, sondern befrage soviele Leute wie möglich, du wirst ja nicht bestraft dafür, aber es erweitert deinen Horizont. Eddie Van Halen wird nachgesagt, daß in seiner Bude immer ein paar Gitarren rumlagen, an denen er gerade Modifikationen durchführte - so ist's richtig und man gewinnt an Erfahrungen.

Eine mögliche Adresse wäre Andre Waldenmeier in München, der die Firma Staufer Guitars führt und über eine große Lebenserfahrung mit Gitarrenbau, Verkauf, Beratung, Hölzern und Verabeitung, Pickups, Austausch und Modifikation aufweist. Er kennt auch die entsprechenden wichtigen Musiker und Gitarristen von den 70er Jahren an...

Du merkst dir:

  1. Single Coil Pickups klingen sehr obertonreich und Knackig, aber auch heute noch sehr stör- und brummanfällig
  2. Humbucker geben etwa doppelte Leistung ab und brummen kaum, deshalb auch größere Abmaße, daher auch zwei Spulen innwendig
Aus all diesen jahrzehntelangen Forschungen und Entwicklungen haben sich dann folgende Typen entwickelt:
  1. Single Coil Pickups - maschinell gewickelt, störanfällig, aber gut im Klang (Fender, DiMarzio, Seymour Duncan, Schaller, EMG)
  2. Single Coil Pickups - handgewickelt! sehr störanfällig, einzigartig im Klang !!! z.B. Fender 69er Set
  3. Humbucker - fast kein Brummen, doppelte Ausgangslautstärke, dunkler, tiefer, fetter usw... (selbige Hersteller wie oben) - normale Größe
  4. noiseless Single Coil Pickups - störfrei, aber klanglich nicht mehr wie ein normaler Single Coil Pickup, teilweise im Stack Verfahren hergestellt, Hersteller: DiMarzio Virtual Vintage, Fender Noiseless Vintage Serie, Kinman AVN und natürlich Seymour Duncan. Reagieren empfindlich auf Saitenposition !
  5. Humbucker Pickups im Single Coil Format/Größe von DiMarzio, Seymour Duncan, EMG (u.a. von Steve Lukather, David Gilmour gespielt) u.v.a.m.
  6. viele, viele andere Lösungen verschiedener Hersteller wie von PRS, Schaller, Joe Bardon, OBL, Bill Lawrence, Van Zandt, Häussler, Rockinger, Rio Grande, Lindy Fralin

1. Stratocaster Pickups

a) Single Coil Formate

Wie oben besprochen sind in den Einsteiger Gitarren gewöhnliche Single Coil Pickups in den Stratocaster, Telecaster und Nachbauten zu finden. Meist mit Alnico 5 Magneten ausgerüsten und mehr oder weniger störanfällig.

Bei Original Gitarren von Fender oder auch höherwertigen Gitarren von Ibanez, PRS, Yamaha solltest du nachfragen, welche Pickups verwendet wurden und probiere die Störanfälligkeit und Einstreuung über Verstärker aus.

Folgende Hersteller bieten dir Tuning Kits an:

DiMarzio, Seymour Duncan, EMG, Fender, PRS, Gretsch, Harley Benton, Kinman, Lindy Fralin, Schaller, Rockinger, OBL usw...

Möchtest du mehr Ausgangsleistung in deiner Strat haben, dann hast du wieder mehrere Möglichkeiten:

  1. du baust dir einen Humbucker im Single Coil Format ein, wie unten beschrieben, dadurch sind Steg und Mittel PU geräuschärmer
  2. du baust dir einen oder zwei Humbucker in Original Format ein und veränderst dein Schlagbrett oder kaufst ein neues, angepasstes Brett
  3. du tauscht deine Single Coil Strat gegen eine andere, modifizierte ein, oder baust selbst um, oder suchst eine Gitarre, die alle Wünsche schon drin hat
  4. du kaufst eine Superstrat wie die Ibanez JEM Serie oder ähnliche, meist schon mit 2 Humbucker und einem Single Coil in der Mitte ausgerüstet.
  5. hebe dir deine alten Pickups gut auf, vielleicht kannst du sie noch einmal gebrauchen !
b) Humbucker im Single Coil Format

Humbucker im Single Coil Format bieten dir an:

DiMarzio - Seymour Duncan - Fender - Shadow

Für Vintage Sounds wirst du eventuell überlegen ein original Fender Set einzubauen. Hier gibt es sehr interessante Sets, die handgewickelt sind. Ich habe mir auch ein 69er Set gekauft, und wollte etwas mehr Brillianz und Klarheit haben. Jedoch sind die Brummer und Störgeräusche nicht verschwunden, da sie handgewickelt sind. Auch eine Umwicklung mit Metallfolie hat nicht geholfen. Selbst bessere Potis haben zwar die Brillianz erhöht (die original Fender Potis sind sehr gut verarbeitet, die Tonpotis rasten ein und haben somit Volldurchgang, was den Ton noch schärfer macht) aber die Störgeräusche sind nicht verschwunden. Also aufpassen, wenn es bei dir auch brummt.

Hier gibt es Abhilfe mit brummfreien und störungsfreien Pickup Sets, die extra beschrieben sind. Ein Nachteil wäre zu beachten: die klanglichen Eigenschaften sind nicht mehr so charaktervoll wie bei einfachen Single Coil Pickups. Ein genialer Schachzug wären die Sets von DiMarzio, die auch unser Georg in seine Strat eingebaut hat. Die weisen fast keine Nebengeräusche mehr auf. Allerdings ist der Preis hier höher: anstatt etwa 180.-€ für ein Fender Set legst du bei einem hochwertigen DiMarzio Set mit einem Humbucker an der Stegposition an die 300.-€ hin - bist aber dann restlos zufrieden und die Dinger gehen voll ab. Am Steg hat er einen Humbucker im Single Coil Format drin, der richtig Lautstärke und Output bringt, damit kannst du deine Röhrenverstärker richtig zum singen bringen. Geräusche sind fast alle eliminiert.

Bei vielen oder den meisten Pickups oder Pickup Sets sind dann auch Schaltpläne dabei, wie du die Dinger verlöten oder verschalten kannst. Wer mit Lötkolben und Lötzinn umgehen kann kommt hier schnell ans Ziel. Hast du noch keine Erfahrungen beim Löten möchte ich dir den Tipp geben, einen Freund oder Bekannten zu bitten, es für dich oder gemeinsam anzugehen. Kalte Lötstellen sind nicht sichtbar und hier braucht es etwas Erfahrung, damit du auch danach Freude an deinen neuen Pickups hast.

Im Internet und vor allem bei den Original Herstellern findest du professionelle Schaltbilder, z.B. bei Fender oder Gibson, und kannst dir die verrücktesten Schaltungen erzeugen, je nachdem, wie du es halt magst. Übrigens: die Ton- und Volumenpotis und der 5-fach Schalter von Fender haben sich als guten Schachzug erwiesen, da sie einfach mehr an Klarheit, Brillianz und Tonqualität durchlassen als im Vergleich zu den doch günstigen oder billigeren Standard Potis von Squier, die ja in Süd Ost Asien gefertigt und eingebaut werden. Hier haben sich die Extra Euros Kosten aus meiner Sicht sehr rentiert.

2. Humbucker Pickups

Humbucker Pickups sind für Les Paul Gitarren gedacht und bringen schon von Anfang an andere und höhere Outputs als Single Coil Pickups. Dabei gibt es auch sehr klare und brilliante Sounds als auch sehr hochvolumige, fette und leistungsfähige Sounds, um deine Heavy Metal Riffs singen und schreien zu lassen. Ausserdem gibt es die Möglichkeit Humbucker zu splitten und etwa mit der halben Leistung in deinen Verstärker zu gehen, um mit klaren Sounds zu spielen. Dies ist ganz dein Geschmack. In meiner Hagstrom ist beispielsweise schon die Möglichkeit mit einem Extra Split Schalter jeden der 2 Humbucker im Single Coil Klang ertönen zu lassen. Das klingt noch nicht wie eine Strat, aber für spezielle Funk, Blues oder Pop Klänge ist das sehr interessant und du bist sehr flexibel unterwegs. Also bei Humbuckern wird es sehr interessant und die Dinger klingen wirklich gut.

Hersteller von Humbucker Pickups sind wieder folgende:

DiMarzio, Seymour Duncan, EMG, Gibson, Gretsch, PRS, Schaller, Shadow u.v.a.m.

Achte auf die Ausgangsleistungen, die Verschaltungsmöglichkeiten (2, 3 oder 4 Drähte) zum Splitten und auf den Verdrahtungsplan.

WICHTIG: Es ist gut, wenn du dir etwas Zeit lässt und dir verschiedene Versionen und Einbaumöglichkeiten vorführen lässt und sie dir in Ruhe anhörst. Schließlich gibst du bestimmt gut 150.-€ oder auch mehr aus und dann sollte sich die Investition schon rentieren, es sind ja auch diverse Löt- und Umbauarbeiten zu tätigen. Im Internet gibt es viele Ratschläge, aber auch die Erfahrungen deiner Bekannten, Freunde oder Profis sind wertvoll.

 

Pickups oder Erweiterung zur elektrischen Abnahme für Akustik Gitarren

Für akustische Gitarren gibt es jede Menge an Angeboten und du bist hier in der glücklichen Lage dir auswählen zu können, wie du es mit Sound, Klang und Anwendung haben willst. Ein Tipp: spare nicht am falschen Platz - eine akustische Gitarre sollte gut über Verstärker und P.A. klingen und ein Umbau oder eine weitere Investition sollte sich inclusive der Umbauarbeit rentieren. Der Klang ist am Ende entscheidend, was rauskommt.

a) magnetische Tonabnehmer

Die Teile sehen aus sie Tonabnehmer, die ins Schalloch eingeklemmt oder fixiert werden. Klanglich gibt es hier von günstig bis teuer sehr verschiedene Meinungen und nachdem ich mich ein bischen schlau gelesen habe, was die Kunden so schreiben, gebe ich dir wieder den Tipp, es am besten vor Ort im Musikgeschäft auszuprobieren oder dir vorzeigen zu lassen. Magnetische Tonabnehmer können im unteren Bereich sehr metallisch oder billig klingen. Höherwertige Tonabnehmer kommen schon ziemlich gut an die Klänge einer Akustischen Gitarre hin. Diese Hersteller bieten dir eine ordentliche bis sehr hochwertige Qualität an:

Fishman - Schaller - Seymour Duncan - Shadow - Highlander

Preis gehen von ca. 33.-€ bis 370.-€ einher.

b) Piezo Tonabnehmer

die Teile sehen aus wie dünne Drähte oder ein Drahtgeflecht und wenn du schon einmal wie ich deine Gitarre sauber geputzt hast und dir dabei der Steg beim Umdrehen der Gitarre rausfiel - dann hast du sicherlich gesehen, daß da so ein komisches Metallgeflecht unter dem Steg zu sehen ist. Dies ist genau das Teil, daß die Töne von der Gitarre über deine Steckbuchse zum Verstärker überträgt. Da diese Geräte weniger Ausgangsleistung haben ist auch hier wieder Gebot, sich beim Fachhändler beraten zu lassen, ob du ein beschädigtes oder nicht mehr aktuelles Teil so einfach austauschen kannst. Hier kann es viele Hindernisse geben und die Geschichte sollte dann auch nachher wieder gut funktionieren. Für den Fall eines Austausches möchte ich dir raten einen versierten und erfahrenen Akustik Gitarre Spezialisten zu Rate zu ziehen, denn ein Billig Teil für 30.-€ kann dir im schlimmsten Fall gar nicht funktionieren. Das muss hier alles angepasst sein, sonst klappt es nicht mehr !

Preise gehen von 35.-€ bis ca. 250.-€

c) Transducer

Transducer sehen aus wie kleine Mikrofone, oder Plättchen oder sonstige Bauformen, möglicherweise auch mit Volumen und Tonreglern, die einfach auf die Decke an der Stelle deiner Wahl aufgeklebt werden und so den Klang deiner akustischen Gitarre sauber rüberbringen sollten. Die Preise gehen auch hier schnell mal auf 250.-€ hoch, wenn es denn ein amtliches Teil sein soll.

Preise gehen von 10.-€ bis 250.-E oder gar 450.-€ mit Tremoloblock für E-Gitarren mit der Möglichkeit, es wie eine Akustische Klingen zu lassen.

d) Mikrofone

Tja, wer schon mal auf einen Gig oder einer größeren P.A. eine akustische Gitarre übers Mikro abnehmen wollte, weiß was jetzt kommt: Feedback Gefahr!!!! Brummen, Summen, Schreien, Quietschen usw... vor allem wenn der Monitor noch ziemlich laut aufgedreht wurde.

Die Preise reichen von 38.-€ bis 880.-€ und gehen bis auf 4000.-€ hinauf, wenn es dann halt ein Neumann Mikro sein darf.

Hier ist deine Erfahrung im Umgang mit Technik sehr entscheidend und wie locker oder gefühlvoll du auf der Bühne mit de iner Gitarre umgehen kannst. Die Einstrahlwinkel vor dem Schalloch sind sehr entscheiden für den Klang - jedenfalls hab ich das bei vielen Aufnahmen selber gehört und erlebt - jeder Zentimeter in einer anderen Richtung und vor allem der Entfernung ist klanglich leicht bis extrem unterschiedlich. Nicht umsonst hat hier Ovation Bonuspunkte erhalten, indem sie ein elektrisches Tonabnehmer System für ihre Gitarre anbieten konnten. Danach kam die große Umrüstungswelle bei den Akustik Fans....

Die Mikros sind entweder ansteckbar - anklickbar - an vielleicht sogar anschraubbar - je nach Hersteller und Ort der Befestigung.

e) Akustik Gitarren Preamps

auch hier werden wieder spezielle Geräte angeboten um das Maximale aus deiner Akustischen Gitarre rauszuholen. Wie immer: vorher informieren, ob du mit deinem System - magnetisch, piezo oder Transducer - in das Gerät schon mit den richtigen Ausgangsleistungen reingehen kannst und es damit optimal für das Gerät ist. Viele Geräte bieten hierzu schon vorkonfigurierte Einstellungen an, muss aber nicht sein. Erkundigungen einholen ist wieder Pflicht.

Preise von 30.-e bis 800.-€

f) komplette Sets

Wer es bequem haben will greift gleich auf komplette Sets zurück und läßt sie vor Ort einbauen. Es kommt noch die Arbeitszeit hinzu und dann sollte es eigentlich optimal funktionieren.

Preise von 38.-€ bis 540.-€

Manche Sets bieten auch an, zusätzlich noch ein Mikro im Inneren anzustecken und den Klang dann zu mischen.

Allgemein sind die Angebote von Fishman, Schaller, Shadow und Seymour Duncan, Schertler, Artec, AER wieder bei den besseren Herstellern anzusiedeln.

Erwarte bitte nicht für 40.-€ ein Rundumpaket daß dich glücklich macht. In der Regel kommt Qualität über den Preis an die Oberfläche und hier solltest du nicht sparen, du willst die Akustische Gitarre ja nicht alle 2 Monate neu renovieren, oder?

Bau dir doch ein hochwertiges, qualitativ ansprechendes System ein und du bist ein zufriedener Kunde und freust dich, wenn du ansteckst und es nach akustischer Gitarre klingt.


 

 

 

Aktualisiert ( Sonntag, den 16. Januar 2011 um 20:53 Uhr )