1. Transistor Verstärker - Technologien

Der Transistor Verstärker für Gitarren besteht im Aufbau wie auch der Röhrenverstärker aus Vor- und Endstufe, die in diesem Fall aber aus Halbleiterbauelementen bestückt sind. Verstärkungen werden mithilfe von Transistoren erreicht, i.d. Regel wird dazu Germanium, Silizium verwendet, das in Mehrschichtverfahren aufgebaut wird. In den Vorstufen wirst du typischer Weise pnp- oder npn-Transistoren finden, für die Enstufen könnte ich mir MOS-FET Endstufen vorstellen. MOS-FET Endstufen Bauteile erkennst du an den großen Kühlrippen in den Endstufen und Verstärkern mit dem Edelstahl-Metallgehäuse und der Wärmeleitpaste drunter. Da sie sehr hohe Leistungen durchjagen müssen, erzeugen sie auch viel Wärme und müssen daher gekühlt werden. Reine Transistor Verstärker sind bei Akustik Gitarren Verstärkern für eben Akustische Gitarren mit Tonabnehmern zu finden, kommen aber auch sehr häufig bei modernen Verstärkern vor, wo mit Amp Simulatoren und Effekten gearbeitet wird. Da hier der Klang und Sound verschiedener Modelle simuliert oder modelliert wird, genügt es auch die Vor- und Endstufen mit Halbleiterbauelementen zu bestücken. Den Rest macht die Schaltungstechnik über die gesampleten Sounds, Modellationen und schleift diese dann ins klare Gitarrensignal ein. Raus kommen dann die verrücktesten Sounds und Zerrklänge, sowie eine Vielzahl an Effektmöglichkeiten, die schon bei den kleinsten Verstärkern zu finden sind.

Die bekannten Hersteller wie Fender, Marshall, Vox, Roland, Orange, Peavy, Musicman, Harley Benton, Ibanez, Hughes&Kettner, Koch, Laney, Line 6, Fox und ZT und der gute alte Marlboro Einsteiger Amp - usw - sie sind fast dieselben Hersteller, die auch Röhrenverstärker anbieten. Diverse deutsche Hersteller machen sich seit den 80er auf dem Markt präsent und bieten ebenfalls Alternativen. Diese Hersteller wären noch zu nennen: Acoustic, Ampeg, Bogner, Crate, Dynacord, Echolette, Gallien Krueger, Hartke, Hiwatt, Ibanez, Krank Amps, Randall, Rivera, Selmer, Trace Elliot, Warwick und auch Yamaha stellt Amps her.

Laney AmpsDa in den 50er und 60er die Halbleitertechnik in die Gänge kam und die Bauelemente immer günstiger wurden, da man durch die Siliziumscheiben Fertigung mehr Ausbeute bekam, bot sich die Gelegenheit an, eben auch Gitarrenverstärker in dieser Technologie aufzubauen. Der Vorteil lag darin, in höheren Lautstärken unverzerrt spielen zu können.

Die Lautstärken der Gitarrenamps sind ebenfalls nicht mit herkömmlichen Lautstärken von Hifi-Geräten zu vergleichen. Ein 20-Watt Gitarrenverstärker bringt ganz andere Leistungen wie eine 20-Watt Hifianlage, das wirst du spätestens bei den vermehrten Beschwerdebriefen von deinen Nachbarn merken. Am ehesten möchte ich es mit den Leistungen einer P.A. Endstufe vergleichen.

Prinzipiell klingt eine Transistor Verzerrung anders als eine Röhren Verzerrung, die Kennlinien sind charakterlich geradliniger, sauberer, regelmäßiger, wenn sie auch durchaus interessant klingen können. Warum denn also ein Transistorverstärker? Hauptsächlich ist es eine Frage des Herstellungspreises und der Technik, da ein Röhrenverstärker eben mit den typischen Röhren versehen ist, die eine ganz andere Technik, Verschaltung und Ansteuerung benötigen, damit aufwändiger sind und eben mehr kostet.

Man sagt oder empfindet, daß die Transistor Verstärker zu sauber, zu kalt oder zu synthetisch klingen, was aber den Vorteil hat, daß bei hohen Lautstärken das Gitarrensignal unverzerrt klingt. Heutige Röhrenverstärker können auch bei großen Lautstärken noch "clean" sein und so brauchst du nicht mehr alleine auf den Transistorverstärker zurückgreifen. Wie immer gibt es heute einfach alles, den Unterschied hört man allerdings immer noch raus. Ein knackiger, kristallklarer Transistorklang ist eben auch nicht ohne und hier und da braucht man diesen typischen, klaren Sound einfach doch noch.

Warum dann ein Transistorverstärker? Ist eben ein Preisvorteil, eine Alternative und durch die Herstellung bedingt - und eine Geschmacksache im Klang. Ich möchte es nicht mit gut oder schlecht beurteilen, das wäre mir zu billig. Heutzutage gibt es jede Menge an tollen Transitorverstärker, mit denen du viele gute Sounds und Klangmöglichkeiten hast, vor allem wenn es um Ampsimulationen und dergleichen geht. Und es geht auch ein bischen um's Prinzip und der Philosophie dahinter. Wie immer - anhören und ausprobieren ist Pflicht.

Durch die Transistor Technologie ist es auch möglich, kleine Amps mit Batterie zu betreiben, wie etwa den Roland Micro Cube, die Spannungsversorgungen sind hier detulich geringer als wie beim Röhrenverstärker.

2. Röhrenverstärker - der gute alte "Rotz"engel

Du warst mal wieder auf einem größeren Rockkonzert und hast gestaunt, daß du auf der Bühne ganze Wände von Marshall Türmen gesehen hast. Aber täusch dich nicht, was der Gitarrist nun wirklich ansteuert könnte hinter der Bühne ganz anders aussehen. Fakt ist, daß die Röhrenamps aus der Geschichte der Rockmusik und der Rockgitarristen nicht wegzudenken sind, da sie einfach zuerst da waren und jeder bekannte Gitarrist auf so einem Teil gespielt hat. Schon der leicht angezerrte Sound, wie etwa bei AC/DC von den Rhythmusgitarren dehnt den Klang einfach länger aus, macht ihn weicher aber auch druckvoller, klingt die Lautstärke ab, ändert sich auch der Grad der Verzerrung usw... Die ganze Geschichte ist halt sehr analog technisch aufgebaut und hat einen unverwechselbaren Klang.

Marshall Röhrenverstärker

Fender Twin ReverbUnd wenn es halt richtig "dreckig" klingen soll, muss eigentlich ein Röhrenverstärker her und dann - laut machen ist angesagt. Denkste, auch das ist nicht mehr so nötig, wenigstens bei nicht allen Verstärkern. Wohingegen es ein Marshall einfach etwas lauter haben will bis der Klang sich verändert oder verbessert oder die Zerrung nicht mehr so "matscht" kann man bei den neueren Verstärkern auch im leisen Bereich noch relativ schön spielen. Beispiele dafür sind Engl und Hughes & Kettner. Trotzdem gefällt mir ein Fender oder Marshall Röhrenamp, ein Vox oder Mesa Boogie einfach gut, die kennste gleich von weitem weg, oder? Sie haben einfach Wiedererkennungswert, und dies kann auch ein Kriterium für deinen Kauf sein.

Auffallend ist, daß auch gerade junge Gitarristen immer wieder auf den Röhrenverstärker zugreifen, egal, welchen Hersteller sie wählen. Die Aussage ist immer diesselbe: es klingt einfach besser im Zerrbereich. Gerade wenn auf größeren Bühnen gespielt wird reichen dann oft die 50W oder 100W mit 2x 12" Lautsprechern nicht mehr aus und dann kommen einfach die Türme zum Einsatz, die teils mit 10" oder 12" Celestion oder anderen Lautsprechern bestückt sind. Der Anschluss mehrerer Lautsprecher hat auch eine "positive" klangliche Auswirkung auf den Röhrenamp und sorgt damit nicht nur für eine Breitwand Beschallung auf der Bühne, sondern der Raum wird einfach durch die Wände besser beschallt und man "steht" sozusagen im Geschehen, wobei der Kofferverstärker halt bzgl. Abstrahlung und Wirkungsgrad bezogen auf den Raum und die Fläche Grenzen hat.

Marshall CombosDie Hersteller bezeichnen das Übersteuern der Vorstufe als "Distortion" und das Übersteuern der Endstufe als "Overdrive". Der Gitarren Verstärker dient dazu, das Gitarrensignal so klanglich aufzubereiten und zu verstärken, damit die eingebauten Lautsprecher damit optimal angetrieben werden können. Gehst du mit deiner Gitarre ohne Verstärker in ein Mischpult oder eine P.A. Anlage, wirst du sehr schnell merken, daß hier klanglich einiges abgeht, bzw. aufbereitet werden müsste. Dies übernimmt ein Gitarrenverstärker, der das Signal der Pickups auf Nennpegel bringt, Klang wie Bass, Middle, Treble hinzufügt, es dir erlaubt, Effekte einzuschleifen und danach das Signal an die Endstufe weitergibt, um dann richtig Krach zu machen.

Vielleicht erinnerst du dich noch an Opa's Röhren Radio, der eine kurze Zeit brauchte, bis das Signal zu hören war und anfangs leicht verzerrt an die Oberfläche kam und dann klarer wurde. Der Klang solch alter Röhrenradios ist immer noch unbestechlich, auch durch die Verwendung der damaligen ovalen Lautsprecher. Dies ist eben durch den Aufbau der Röhre bedingt, die in ihrem Innern aus einem Draht Elektronen durch die Gegend schießt und wieder aufsammelt. Das ganze noch in Glas unter Vakuum verpackt, also wie eine Glühbirne eine aufwändige Prozedur. Die ganzen Daten wie Widerstand, Arbeitsspannung und Nennleistung usw. sind komplett anders aufgebaut. Übrigens haben seit ca 30 Jahren kluge Ingenieure immer wieder versucht den Klang und das Verhalten der Röhre mit Halbleiterbauelementen nachzubilden und obwohl es heutzutage schon recht gut klingt, kann man immer noch nicht 100%ig die Röhre nachbilden, dazu ist sie einfach zu individuell, sie wird auch nach häufigeren Gebrauch anders klingen und ist eben ein analoges Teil, das sein Eigenleben führt. Was uns ganz recht ist, denn einen Marshall, Fender, Vox oder MesaBoogie - Amp erkennst du einfach schon von weitem.

Die Röhrenamps verschiedener Hersteller können so unterschiedlich klingen, das muss man einfach anhören und ausprobieren, nimm dir reichlich Zeit dafür, am besten in einem Musikladen, der extra einen Raum dafür hat, damit die Kollegen nicht ausflippen, wenn's lauter wird. Wie immer - Preisbereich festlegen - Typ festlegen: Röhre oder Transistor - und dann durchprobieren, es gibt dann immer noch genug Auswahlmöglichkeiten.

Interessant ist im Gegensatz zum Transistor Verstärker, daß du eine Röhre IMMER mit Widerstand, als einem Lautsprecher, betreiben musst, sonst ist sie hinne. Das hat mich bei meinem früheren Marshall 2-3 Netzteile gekostet. Es macht nicht einmal "knack" - das gute Ding ist einfach still und leise hinüber - danach musste ich ca 150.-DM für mein Netzteil löhnen, Röhre noch dazu usw... Also, das ist für einen Transistoramp nicht so schlimm, allerdings empfiehlt es sich dennoch IMMER den Lautsprecher angesteckt zu lassen und hier nicht rumzuspielen. IMMER Lautsprecher-KABEL ANGESTECKT LASSEN ! Und dann natürlich auf die richtige Impedanz, sprich Widerstand achten - angegeben in Ohm. Sonst kann es teuer werden.

Gute Röhrenamps bekommst du von folgenden Herstellern:

  • Marshall, Fender, Vox, Laney, Orange, Mesa Boogie, Koch, Peavy - diese sind eher die bekannteren Hersteller, Kitty Hawk baute als erster deutscher Hersteller den Mesa Boogie nach,
  • Engl, Hughes & Kettner, Bugera, Blackstar, Acoustic, Ampeg, Bogner, Crate, Dynacord, Echolette, Gallien Krueger, Hartke, Hiwatt, Ibanez, Krank Amps, Randall, Rivera, Selmer, Soldano, Trace Elliot, Warwick und auch Yamaha stellt Amps her. - diese sind eher die neueren Hersteller, teilweise sind Bass Amp Hersteller genannt.

Die Firma Engl hat sich in den letzten Jahre sehr stark Ruhm und Ehre verschafft, da sie ihre Amps so einstellen konnten, daß sie laut oder leise nicht matschen und trotzdem einen guten, singenden und breitbandigen Klang haben. Kürzlich gab es sogar einen 15Watt Combo (Gigmaster 15) mit zusätzlichen Power Attenuator und Einschleifweg, den ich mir gleich gesichert habe. Prima Teil für schmales Geld (570.-€) und alles in Vollröhren Ausstattung. Hughes & Kettner bietet ebenfalls im unteren Preisbereich sehr gute Vollröhrenverstärker an, die für den Einstieg sehr empfehlenswert sind. Und natürlich gibt es die Geschichten wie immer von Marshall und Fender, Roland, Peavy und Laney. Die klanglichen Unterschiede sind zum Teil enorm und es empfiehlt sich genau zu wissen, in welche Richtung Klang der Gitarre und Bandarrangement man eben hinwill.

Wer genügend Finanzen hat , kann sich auch 2 oder 3 typische Verstärker zulegen, oder du wählst einen aus und hängst noch Ampsimulatoren davor, wenn es einmal wirklich nötig ist, oder, oder, oder hier hast du heute genügend Auswahl & Verschaltungsmöglichkeiten und dem Wahnsinn sind keine Grenzen gesetzt.

Vielleicht noch ein Hinweis zum Unterschied Kofferverstärker - Combo - und Topteile mit 4x 12er oder 4x1 0er Boxen:

Combos gibt es in der Regel mit einem oder auch zwei Lautsprechern in den Größen 10" und 12" - die hautsächlich mit Lautsprechern von Celestion, Rockdriver oder Electrovoice bestückt sind - die klingen halt am besten. Minimum 20Watt bis max. 100Watt oder 120Watt

TopTeile haben den Vorteil, daß sie mehr an Klangregelmöglichkeiten besitzen und teilweise andere, stärkere oder edlere Röhren verpasst bekommen, die wiederum anders klingen. Das Ganze ist auch eine Sache der Lautstärke über die großen Boxen. Lautsprecher Kabinets gibts mit 2x10", 2x12", 4x10" und 4x12" - was, wieviel und wie laut du es halt brauchst. Minimum 50Watt bis maximal 350Watt, wobei der 100Watt Turm mit Topteil und 2 Kabinetts, also 8 Lautsprechern sehr typisch ist (Hatte ich auch einmal, der gute, alte, umgebaute Marshall Bass Verstärker bekam eine extra Vorstufe dazu und war dermaßen laut, hatte aber auch einen richtig guten, singenden & coolen Sound). Manche Topteile sind auch als programmierbare Einheiten ausgeführt und erlauben es dir, individuelle Sounds und Klangeinstellungen abzuspeichern. Dann gibt es Röhrenverstärker im Rackformat, die mittels Digitaltechnik, raffinierten Verschaltungen verschiedenste Sounds, Ampsimulationen und Effektschleifen Eingänge bieten, das ganze natürlich in der gewohnten Röhrenqualität.

Da die obere Kabinett Box einer 4x 12" Bestückung in der oberen Hälfte leicht abgeschrägt ist, kannst du dich auf der Bühne entsprechend gut beschallen und hörst dich besser in einem weiterem Umfeld, als wenn du einen Combo schräg aufstellen oder in Ohrhöhe positionieren musst. Der Vorteil liegt einfach ganz klar in der umfassenderen Beschallung und dem enormen Druck, der aus mehreren Lautsprechern kommt. So spielt es sich ganz anders und du musst die Verzerrung gar nicht so weit aufdrehen, da es wie eine Breitwand tönt.

3. Hybridverstärker - Racksysteme - der Alleskönner?

RackverstärkerWie der Name schon andeutet handelt es sich hier um eine Mischform, wobei die Vorstufe mit Röhren - und die Endstufe mit Transistoren bestückt ist. Hybrid Verstärker gibt es von AER, Kustom, Laney, Marshall JMD 102 und 501, Randall, Vox und noch vielen anderen mehr.

Wie bei den Modelling Amps kann hier vieles programmiert und schnell abgerufen werden. Einsatzbereich kann hier dein Homerecording Studio sein oder auch einfach zuhause, wo du dir Gedanken über verschiedene Sounds machen willst und ihn zum Probieren und Üben brauchst.

Im Bild hier links siehst du z.B. einen Gitarren-Rack-Verstärker von Digitech mit Voll-Röhren, den du komplett programmieren kannst. (bin mir jetzt nicht sicher, ob das in die Spalte Hybrid-Verstärker passt?) Rack Vorstufen, Rack Effektgeräte und viel mehr noch an pfiffigen Ideen in Rackbauweise ermöglichen es dir, ein komplettes, professionelles Gitarrensystem zusammenzustellen. Hier ist allerdings ein Profi von Nutzen, der dir mit seiner Erfahrung helfen kann und dir alles so verkabelt, daß du nur noch die entsprechenden Knöpfchen drückst und alle Effekte, Verstärkersounds werden gleichzeitig umgeschaltet. Die Geschichte läuft über die Midi-Schaltleisten ab und bedarf an Fachwissen und Können. Die ganze Sache läuft natürlich preislich ziemlich in die Höhe und du wirst verstehen, daß du an solche Infos nur dann rannkommst, wenn du Zugang zum Profibusiness in der Gitarrenwelt vorweisen kannst.

4. Modelling Verstärker

Line 6 Modelling AmpFender Modelling AmpSie bieten so alles, was das Gitarristen Herz begehrt, verschiedene Ampklänge, Effekte in Hülle und Fülle, sogar Backingtracks, zu denen du stundenlang üben kannst, wie beim Line6 spider jam, Preise sind recht günstig und schon ab 30.-€ aufwärts kannst du einsteigen.

Hier gehört auch der bekannte Roland Micro Cube dazu. Angeboten werden sie von folgenden Herstellern:

Behringer, Fender, Harley Benton, Laney, Line6, Marshall, Peavy, Roland und Vox.

Programmierung und Abspeichern von Sounds ist bei den höherwertigen Geräten verfügbar und so ist auch hier deiner Kreativität keine Grenze gesetzt.

Micro Cube von Roland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Wie immer - dein Geschmack zählt

Der letzte Abschnitt gehört wie immer dir - es zählt, wie kreativ du bist, wo du hin willst und in welchem Rahmen du mit Gitarre und Verstärker arbeitest. In der Regel verändert sich jeder Gitarrist hier und da - wechselt von Zeit zu Zeit die Verstärker - oder erweitert einfach seine Ausstattung mit diversen Geräten.

6. Welcher Verstärker wofür?

Akustik Gitarre: - hier gibt es spezielle Transistor Verstärker, wie den:

Akustik Gitarren VerstärkerAER - die kleinen schwarzen Würfel, Behringer, den Marshall AS50D oder AS100D, die Fender Acoustasonic Serien, die bekannten Fishman Verstärker, Harley Benton, Ibanez, Kustom, Laney, Peavy, Roland AC60 & AC90, Ultrasound, Vox und ZT um nur die wichtigsten zu nennen.

Sie sind speziell auf die klaren und voluminösen Klänge der Akustik Gitarre und deren Tonabnehmern abgestimmt und bieten dir viele Möglichkeiten, um die Gitarre optimal an die Umgebung anzupassen, meist mit Line out Ausgängen versehen und auch das Einschleifen von Effektgeräten ist bei vielen möglich. Teilweise kannst du auch ein Mikro anschließen, falls du dazu singen willst, und auch CD Spieler können angeschlossen werden, sodaß du bequem zu deinen Lieder spielen kannst.

Marshall Akustik Gitarrenverstärker AS50D

Sehr beliebt wurden auch die Gitarrenverstärker für Akustische Gitarre von Marshall. Ab der Serie AS50D und AS100D kann man richtig gut damit arbeiten und die Akustische optimal anpassen. Da ich selber den AS50D hatte kann ich's wirklich empfehlen, vor allem bei einem Preis von ca 300.- bis 350.-€ kann man hier nichts falsch machen. Wer es professionell angeht, der muss sich preislich weiter oben orientieren, dann passt es halt aber auch gewaltig. Die kleinen Würfel und Kästchen machen dermaßen viel Druck, das kann man gar nicht glauben...

Roland Akustik Gitarrenverstärker

In diesem unteren Bild siehst du eine Alternative von Roland, den AC90. Frag doch mal in deinem Gitarrenladen, wo hier die Unterschiede bzgl. Preis und Ausstattung sind und probier die Geschichten mal aus. Denke auch daran, daß du mal über die P.A. spielen möchtest und dazu einen amtlichen, symmetrischen Line out brauchst, zumindest eine unsymmetrischen Line out, den du dann bei Bedarf mit einer DI-Box vom lästigen Brummen befreien kannst.

Strat- & Telecaster E-Gitarren: meist verwenden Gitarristen hier Verstärker von Fender, Marshall, Engl, Hughes & Kettner, Vox, Koch, Laney, Roland usw...

Les Paul E-Gitarren: eher Marshall, Engl, Orange, Vox, Peavy, Laney, Mesa Boogie, Koch, und die vielen Mischverstärker und Variationen, die heute möglich sind

 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 11:14 Uhr )